
Showcase/ Kickoff 2009
Eine Veranstaltung, die man nicht verpassen sollte.
Für Studieninteressierte und Kooperationspartner ist diese Veranstaltung eine gute Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen des Lehr- und Forschungsgebiets zu werfen und für die Studierenden der Medieninformatik ein absoluter Pflichttermin. In diesem Jahr mit folgendem Programm:
14:00 Vortrag
Blicktricks. Eine Anleitung zur visuellen Verführung von Uwe Stoklossa
Opitz Saal Raum 1.400

- Uwe Stoklossa
Blicktricks bei Amazon
Uwe Stoklossa ist Designer und Autor des Buches "Blicktricks". Auch in seinem Vortrag geht es um eine Anleitung zur visuellen Verführung:
Zwischen Fernbedienungen, Terminen und Träumen wollen Konsumenten heute vor allem eins: Sie wollen Ihre Ruhe. Sie wollen "Bitte keine Werbung". Der Verbraucher will oft nicht mehr hinsehen - er ist übersättigt. Doch dann passiert es: Etwas irritiert. Etwas stört. Etwas stimmt nicht. Und schon vergisst der Verbraucher seinen Vorsatz, wegzusehen, und schaut ein zweites Mal hin. Er wird Neugierig. Er will es wissen...
Dieser zweite Blick ist freiwillig, er ist aktiv, er ist intensiv. Er ist der Traum eines jeden Kommunikationsdesigners. Er ist die Tür für die Botschaft des Marketing. Die Tür, die nur wenige aufzustoßen verstehen...
Uwe Stoklossa begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der visuellen Verführung. Er sammelt Beispiele aus dem In- und Ausland. Er analysiert erfolgreiche Konzepte, schaut hinter die Kulissen. Er zeigt Ihnen die "Blicktricks" der erfolgreichsten und genialsten Kampagnen - und verrät Ihnen die zehn Grundphänomene der visuellen Verführung.
15:00 Kick-Off
Alles Wissenswerte zum neuen Semester.
News, Leute, Vorstellung einiger Wahlpflichtangebote.
MI Studio Raum 3.216
15:30 Die besten Projekte
Ausstellung der besten MI Projekte der letzten zwei Semester
alle Räume der Medieninformatik, 3. Stock
Von der Idee zum Konzept... - ein Usability Engineering Prozess
Carina Obermüller, Praxisprojekt
Im DATech Leitfaden Usability werden Methoden und Techniken für einen Usability Engineering Prozess beschrieben, auf denen das im Praxisprojekt angewandte Vorgehensmodell zur Entwicklung eines ToDo-Managers basiert. Bestandteil dieses Vorgehensmodells ist eine auf Kontext-Szenarien basierte Analyse, in der Kontext-Interviews durchgeführt werden, um den Nutzungskontext zu bestimmen, sowie Nutzungsanforderungen zu ermitteln. Zudem wird ein Modell der Aufgaben der Benutzer erstellt, in dem die Kernaufgaben der Benutzer definiert werden, auf Basis derer Nutzungsszenarien erstellt werden können. Diese liefern die Basis für erste Prototypen und sind Bestandteil des konzeptionellen UI-Designs.
Ein mobiler Client für den Web Service Channelthing - Konzeption und Realisierung der Benutzungsschnittstelle für eine mobile Geschäftsanwendung auf dem iPhone
Felix Müller, unterstützt von den Channelthing-Entwicklern Jan Kus, Tim Schneider & Michael Bumann, Masterprojekt im Forschungsschwerpunkt Business Transactions in Mobile Environments
Abstract: Der Web Service Channelthing steht Teams als neuartiges Kommunikationstool zur Verfügung und führt die gesamte asynchrone und über viele Medien verstreute Team- Kommunikation in Online-Kanälen nachvollziehbar und annotierbar zusammen. Eine mobile Applikation, die die Teammitglieder jederzeit auf ihren mobilen Endgeräten mit sich führen können, ermöglicht eine ortsentkoppelte, kontextbezogene Nutzung des Web Service und erweitert dessen Einsatzszenarien dadurch signifikant. Ziel dieses Projekts war die Konzeption und die prototypische Implementierung eines mobilen Clients für den Web Service auf der iPhone-Plattform, wobei intensiv mit den Channelthing-Entwicklern zusammengearbeitet wurde. Der Schwerpunkt des Projekts lag auf der Gestaltung der Benutzungsschnittstelle für die mobile Applikation.
ERCO - semantische Modellierung im Unternehmen
Lars Brillert und Stephan Pavlovic; Masterprojekt
Im Projekt „semantische Modellierung im Unternehmen" wurde die Produktdomäne rund um das Thema Leuchten als semantisches Modell erfasst, um potentielle Vorteile dieser Technik aufzeigen zu können. Der Schwerpunkt der Modellierung lag auf der expliziten Formalisierung von unterschiedlichen Beleuchtungsaufgaben, die eine automatische Klassifikation der Leuchten ermöglicht. Eine prototypische Anwendung greift auf diese Wissensbasis zurück, um Ähnlichkeiten im Produktbestand der Firma ERCO zu bestimmen und dem Anwender die gefundenen Ähnlichkeiten angemessen zu präsentieren.
Assessment von Unternehmensprozessen zur Softwareentwicklung hinsichtlich ihres Reifegrades, gebrauchstaugliche Systeme zu generieren.
René Rappenhöner, Praxisprojekt
Ziel war es, den Entwicklungsprozess eines Unternehmens hinischtlich der Fähigkeit, gebrauchstaugliche Systeme zu entwickeln, zu analysieren. Zur Bewertung der Entwicklungsprozesse wurden internationale Standards wie gängige Methoden und Techniken aus dem Usability Engineering verwendet, um ein umfangreiches Ergebnis aus verschiedenen Perspektiven zu erhalten. Neben den Prozessen wurden auch die Ergebnisse, die aus diesen hervorgehen, analysiert und bewertet.
Robo Slammer 2000
Hanne Hofmann, Niclas Tocha, Julian Rahe, Eugen Dück und Torsten Hafer; WPF Visuelle Effekte
Ein Roboter fährt verwirrt auf einem Tisch herum, beschädigt dabei ein Glas und macht eine Flasche kaputt. Roboter, Flasche und Glas sind mit Cinema 4D im Computer entstanden und wurden nachträglich in die reale Welt eingesetzt. Von der ersten bis zur letzten Sekunde ist der Film mit visuellen Effekten aus After Effects und Cinema 4D geschmückt.
Ärger auf dem Schachbrett
Sebastian Busch, Alexander Phlippen; WPF Virtual Reality
Schachfiguren zum Leben erwecken? Die virtuelle Realität macht's möglich. Mit unserer 3D-Animation möchten wir einen kleinen Einblick geben, wie man von einer bloßen Idee am Anfang, über die Erstellung eines Storybords, bis hin zur Modellierung und Animation der Figuren mit dem Programm Maya zum Ziel gelangt, unserem Abschlussprojekt für das Wahlpflichtfach Virtual Reality.
Kartonplayer
Sebastian Busch, Jasmina Duratovic und Stephan Wagner; Grundlagen der visuellen Kommunikation
Muss eine Programmoberfläche immer gleich aussehen? Nein! Unter diesem Motto gestalteten wir als Abschlussaufgabe im Fach „Grundlagen der visuellen Kommunikation" eine völlig neue Oberfläche für ein bereits vorhandenes Bilderabspielprogramm. Unter der Verwendung von Papervision3D ist so eine Programmoberfläche mit explorativem Charakter entstanden, die in Form eines Kartons ein immer wiederkehrendes Symbol der Medieninformatik beinhaltet.
Schlag DU den Raab
Alice Bajorek, Felix Mönnig, Anas Akkawi und Martin Baljan; Netzbasierte Anwendungen
Eine Netzbasierte Anwendung, mit deren Hilfe Kandidaten bessere Gewinnchancen bei Schlag den Raab haben.
SpotNews, Geodatenbasiertes Nachrichtendistributionssystem
Niclas Tocha und Manuel Krischer; MCI/MMA Praktikum
Spot News ist eine plattformunabhängige Schnittstelle zwischen den Informanten, der Nachrichtenagentur und den Journalisten im Nachrichtenbusiness. Es vereinfacht die Übermittlungen von Informationen an die Agentur durch die Informanten und verteilt die Aufträge aus einem heterogenen System heraus, nur an Journalisten, die sich in der Nähe des Geschehens aufhalten. Als mobile Clients werden javafähige Mobiltelefone mit IP-basierter Verbindung sowie zusätzlich GPS-Funktionalität auf Journalistenseite vorrausgesetzt.
Mobile Berichterstattung über UMTS
Arne Nocke und Nico Ritter, Praxisprojekt
In Kooperation mit Oberberg-Aktuell soll eine Möglichkeit zur mobilen Berichterstattung, mit geringen Mitteln und zum Live Streaming lokaler Events auf dem von Oberberg- Aktuell betriebenden Nachrichten Portal geschaffen werden, um so auch kleinerern lokalen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten live, ins Internet zu streamen. Für den Live-Stream sollen Reporter die Möglichkeit haben mit wenig Equipment an den Ort des Geschehens zu fahren und von dort direkt über das Internet zu den Lesern von Oberberg-Aktuell zu senden. Entstanden ist ein entsprechendes System, sowie Empfehlungen zur Technik und der Erweiterbarkeit, sowie die Konzeption der filmischen Aspekte solch einer Berichterstattung.
16:30 Stöbern / Feedback
Stöbern in der Werkzeugkiste für die Erstsemester
alle Räume der Medieninformatik, Start im Pool 3.218
Feedback-Runde zu den MI Studiengängen
MI Studio Raum 3.216
17:00 Filme
Vorführung ausgewählter Filme, die innerhalb der Veranstaltung Medientechnik und -produktion entstanden sind.
MI Studio Raum 3.216
18:30 Preisverleihung
Preisverleihung des Best Presentation Award, der an diesem Tag von den Besuchern gewählt wird.
MI Studio Raum 3.216


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